Virtuelle Technologien als Wettbewerbsvorteil

Rendering eines Fahrzeugs

Rendering eines Fahrzeugs
Fraunhofer IGD

Ein Markenzeichen deutscher Unternehmen im globalen Wettbewerb ist die Fähigkeit, hochkomplexe Produkte zu entwickeln, herzustellen und zu betreiben. Deutschland zählt aber auch zu den Hochlohnländern. Vor dem Hintergrund der Forderung nach immer komplexeren und individuelleren Produkten setzen die Unternehmen deshalb verstärkt auf virtuelle Technologien, denn die computerunterstützte Produktentwicklung verspricht wesentlich höhere Effizienz und erhebliche Einsparpotenziale an Zeit und Ressourcen. Die bislang am Markt verfügbaren Softwareprodukte stoßen allerdings bei der realistischen Darstellung, der Verarbeitung großer Datenmengen, der natürlichen Interaktion in virtuellen Räumen, der echtzeitfähigen Simulation sowie geeigneten Eingabegeräten an ihre Grenzen.

Das Projekt AVILUSplus ist Bestandteil der Innovationsallianz Virtuelle Techniken und steht in engem Bezug zum Technologieverbund AVILUS, der als Konsortium mit Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft leistungsstarke Technologien im Kontext virtueller und erweiterter Realität entwickelt. Mit dem Start von AVILUS wurde schnell deutlich, dass auch ein Bedarf nach Technologien mit einem längerfristigen Forschungsbedarf besteht. Dieser Aufgabe widmen sich im Projekt AVILUSplus neun renommierte Forschungseinrichtungen mit einem Fokus auf Grundlagen- bzw. anwendungsorientierter Forschung. Vorarbeiten bestanden hier durch das Virtuelle Kompetenznetzwerk zur Virtuellen und Erweiterten Realität (ViVERA), deren Partner bereits auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf diesem Gebiet zurückblicken können.