Gekoppelte Steuerung, Verhal- tenssimulation und VR-Darstel- lung von Automatisierungsanlagen erlauben effiziente Schulung der Anlagenbediener.
Dirk Mahler / Fraunhofer IFF
Zielstellung: Entwicklung und Umsetzung der Kopplung zwischen heterogenen Simulationssystemen und VR-Systemen
Für die virtuelle Absicherung der Produkteigenschaften ist die Verbindung der Technologien der Virtuellen Realität mit unterschiedlichen, spezialisierten Simulationen des physikalischen Verhaltens von entscheidender Bedeutung. Hierbei spielen insbesondere die Echtzeitfähigkeit von Simulation und Visualisierung sowie der Grad der Simulation und Interaktion die entscheidende Rolle. Zudem kommt hinzu, dass während des Entwicklungsprozesses verschiedenste Fragestellungen an die Simulation herangetragen werden. Die Folge ist, dass unterschiedliche Simulationstools und unter Umständen auch unterschiedliche Visualisierungstools eingesetzt werden.
Ziel dieses Teilprojektes ist daher die Realisierung einer flexiblen, echtzeitfähigen Kopplung zwischen unterschiedlichen Simulations- und Visualisierungstools. Diese Echtzeitschnittstelle ermöglicht den performanten Datenaustausch beliebiger Kommunikationspartner auch über Rechnergrenzen hinweg. Der Echtzeit-Kommunikationskern ist dabei so aufgebaut, dass er verschiedene Simulationstools (z. B. Matlab / Simulink, Microsoft Robotics Studio), beliebige Visualisierungstools, reale Steuerungen (z. B. Siemens, Beckhoff) und reale Peripherie (z. B. für Interaktion oder HIL-Simulation) verbindet.
Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
Dipl.-Ing. Torsten Böhme
Virtual Engineering
Sandtorstraße 22
39106 Magdeburg
Deutschland
Telefon: +49 391 4090-234
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